Transparenz im Kleingedruckten: Wie Sie Produktetiketten systematisch analysieren
Beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland begegnen Verbrauchern dichte Zahlenreihen, Prozentwerte und lebensmittelrechtliche Begriffe. NORDHAIN steht für bedingungslose Klarheit: Hier zeigen wir Ihnen, wie die europäische Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) aufgebaut ist und wie Sie mit wenigen Blicken die wahre Qualität eines Präparats entschlüsseln.
1. Die absteigende Gewichtsreihenfolge als Wahrheitsspiegel
Das Gesetz verlangt, dass sämtliche Bestandteile exakt nach ihrem Gewichtsanteil zum Zeitpunkt der Herstellung aufgelistet werden. Bei einem Premium-Präparat steht der wirksame Nährstoff – oder ein reines pflanzliches Trägeröl – ganz vorne. Stehen hingegen Füllstoffe wie mikrokristalline Cellulose an erster Stelle, zahlen Sie vor allem für nutzlosen Ballast.
2. Die Nährwerttabelle und der NRV-Wert
Die Nährwertdeklaration muss den absoluten Gehalt pro empfohlener Tagesdosis angeben. Daneben steht der sogenannte NRV-Prozentsatz (Nutrient Reference Value). Ein Wert von 100 % deckt den rechnerischen Mindestbedarf eines Durchschnittserwachsenen zur Vermeidung von Mangelerscheinungen; bei bestimmten Vitaminen sind höhere Dosierungen im physiologischen Rahmen sinnvoll.
3. Gesetzliche Schutzhinweise nach § 4 NemV
Pflichttexte wie der Hinweis, die empfohlene tägliche Verzehrsmenge nicht zu überschreiten, sind keine Mängelanzeigen. Sie belegen vielmehr, dass das Präparat offiziell in Deutschland gemeldet ist und den europäischen Sicherheitsstandards unterliegt.
NORDHAIN Prüfformel:
Wirkstoff an Position 1, vollständige Nährwertangabe pro Tagesdosis und lückenloser Verzicht auf synthetische Fließmittel wie Magnesiumstearat.